Marta schreibt
03. August 2008 | Persönlich | Keine Kommentare »Marta schreibt “Mama, Papa, Marta” und “Opa Dieter”. Ist schon etwas her, aber im Videos-hochladen bin ich halt noch nicht so fix, obwohl das mit iMovie ja ein echtes Kinderspiel ist.
Marta schreibt “Mama, Papa, Marta” und “Opa Dieter”. Ist schon etwas her, aber im Videos-hochladen bin ich halt noch nicht so fix, obwohl das mit iMovie ja ein echtes Kinderspiel ist.
Neulich abends war ich zu einem Vortrag von Pedro Algorta eingeladen, der 1972 den berühmt-berüchtigten Flugzeugabsturz in den Anden überlebt hat und vor kurzem angefangen hat darüber zu sprechen.
Sein erstaunliches Fazit: alle Überlebenden haben “danach” ein normales Leben geführt. Und es relativieren sich auch nicht spätere Herausforderungen dadurch, dass man diese “Super-Herausforderung” gemeistert hat, sondern, wie er es ausdrückt: “After climbing our mountain, we had another one to climb, and we had to start all over again.”
Letzte Woche ist Martas Kinderwagen kaputtgegangen. Als Katja morgens mit Marta losfahren wollte, war der Wagen verzogen und liess sich nicht mehr schieben.
Daraufhin erinnerten wir uns, am Abend zuvor ein Getöse gehört zu haben, wie wenn ein schwerer Gegenstand das Treppenhaus hinunterfällt und unten aufschlägt. Auch war der Wagen mit Scherben und Splittern ehemaliger Compact Discs bedeckt. Vermutlich ist den Jungs, die in der Wohnung unter uns wohnten, bei ihrem abendlichen und etwas überstürzten Auszug ein Schrank oder so etwas auf unsern Wagen gefallen.
Jedenfalls haben wir mittlerweile einen neuen Wagen gekauft, einen roten (das wollte Marta gern), etwas unhandlicher als der alte, aber dafür komfortabler in all den Situationen, in denen man ihn nicht die Treppe rauf oder runtertragen muss.
Vor zwei Wochen hat Marta ihre Schnuller dem kleinen Bruder eines Jungen aus ihrer Gruppe im Kinderladen geschenkt. Zum Tausch hat sie sich das Sommer-Wimmelbuch von Rotraud Susanne Berner gewünscht. Dann hat sie alle vier Jahreszeiten zusammen.
Anfangs fiel es ihr etwas schwer, ohne Schnuller einzuschlafen, aber mittlerweile hat sie sich ganz gut an ein Leben ohne Schnuller gewöhnt.
Im Moment liebäugelt sie mit einem Leben ohne Windeln, mal sehen, ob das im Laufe des Sommers klappt. Sie trägt so gern Bodies, aber darunter guckt immer die Windelhose hervor, was sie enorm stört. Vielleicht ist das ja eine zusätzliche Motivation, um ohne Windeln auszukommen.
Gestern war San Juan. Und vorgestern die “Verbena”, also der Vorabend. Da haben wir zum ersten mal in diesem Jahr auf dem Dach gegrillt, mit Martas Freund Jan und seinen Eltern.
Später sind wir runter auf die Strasse gegangen, um ein bisschen zu böllern, wie sich das hier an San Juan gehört. Marta und Jan haben kleine Feuerteufelchen geschmissen und Wunderkerzen
geschwenkt (siehe Foto).