Laptop wieder heil – Familie hat Schnupfen

Endlich, endlich ist das Laptop wieder heil. Meine virtuellen Kontakte und auch dieses Weblog waren etwas eingeschlafen, weil wir seit dem letzten Sommer einen Büroplatz gemietet haben, an dem mein “Hauptcomputer” steht, den ich aber seit September so gut wie nicht mehr nutze, weil ich ja halbtags bei Runroom arbeite und die andere Hälfte des Tages Vater bin, also nicht ins Büro fahre und den Computer anschmeisse, sondern zu hause bin und mich um Marta kümmere. Apropos:

Marta im Kimono

Jetzt arbeitet Katja also mal zuhause am G3 und mal im Büro am G4, und ich bin dreigeteilt zwischen dem iMac bei Runroom, dem G4 im Büro und dem Laptop (meist daheim). Und meine persönlichen Daten wie E-Mail (Adressen und Korrespondenz), Lesezeichen und Passwörter, Kalender etc. sind alle auf dem G4, an dem ich so gut wie nie arbeiten kann. Sie zwischen den drei Computern zu synchronisieren fällt mir, wahrscheinlich mangels systematischer Herangehensweise, schwer. Aber auch aus Zeitmangel: bei Runroom habe ich keine Zeit, und zu hause auch nicht, weil Marta natürlich protestiert, wenn ich mich statt mit ihr mit meinem Computer beschäftige. Bleiben nur die Abende, an denen ich wahrlich anderes zu tun hätte – z.B. schlafen …

Am einfachsten wäre wahrscheinlich, alles auf Web-Services umzustellen, aber allein die Lesezeichen bei del.icio.us (oder war es de.licio.us ??) zu verwalten, kostet mich reichlich Lebensjahre und Haare. Und das dann auch noch aufschreiben und auf den drei Computern im Browser meiner Wahl als Lesezeichen einrichten und den Benutzernamen und das Passwort merken etc. pp. Und dann sind da noch die ganzen FTP-Zugänge und Webseiten, die ich verwalten muss. Das geht nunmal nicht web-basiert.

Tja, und wenn dann auch noch einer der drei Computer seinen Geist aufgibt, ist eben erstmal Sendepause.
Aber jetzt funktioniert er ja wieder, und am Mittwoch fliegen wir nach Deutschland und meine Familie bleibt wieder etwas länger als ich, was mir Zeit gibt, auch mal ins Büro zu fahren und mich an den G4 zu setzen. Diesmal hoffentlich mit dem Plan zur Verschmelzung meiner drei digitalen Seelen.

Bleibt zu hoffen, dass Marta und ich bis Mittwoch unsere Erkältungen los sind, sonst wird das sicher eine strapaziöse Reise.